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Zur Charakterisierung der Umgebungsbedingungen werden 2 Methoden angewandt.                                        

 

Aufnahme der direkten Schädigungen an Materialien

Diese Methode liefert ein qualitatives Ergebnis mit direkter Aussage über die Korrosionsproblematik. Alle Korrosionsfaktoren wie Temperatur, relative Feuchte und Gaskontaminationen werden zu einem Korrosionspotential zusammengefaßt.

Im Gegensatz zu Methode „selektive Direktmessung von Gaskontaminationen“ kann hier jedoch lediglich eine Abschätzung der Gaskontaminationen im begrenzten Maße getroffen werden.

 

Selektive Direktmessung von Gaskontaminationen

Diese Methode liefert eine klare Aussage über die quantitative Präsenz von Gaskontaminationen, jedoch lediglich im Bereich des Meßumfangs. D.h. nicht erwartete Gaskontaminationen werden nicht gemessen und damit nicht berücksichtigt, obwohl sie einen eventuellen Einfluß auf die Korrosion haben. Ferner kann lediglich eine Aussage über die Korrosionsproblematik getroffen werden, wenn die Werte extrem hoch sind. Bei geringen Werten ist die Aussage über die Korrosionsproblematik nahezu unmöglich, da die Einflüsse von zusammenwirkenden Randbedingungen, wie relativer Luftfeuchte, Temperatur und nicht aufgenommen Konzentrationen, unbekannt sind.

 

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