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| Corrosion Classification Coupon (CCC) |
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Ein von PURAFIL erstellter Korrosionsreport gibt eindeutig Aufschluß über die Korrosivität der Luft in den getesteten Räumen Der Coupon wird versiegelt zum Aufstellungsort gebracht und verbleibt dort für eine Zeitdauer von nominal 30 Tagen. (Tritt bereits schon früher durch eine besonders starke Korrosivität eine deutliche Verfärbung der Teststreifen ein, kann der Test auch früher abgebrochen und die Ergebnisse hochgerechnet werden.)
Standardcoupons beinhalten 2 Teststreifen: 1. Kupferstreifen zur Korrosionskorrelation gem. ISA bzw. IEC Norm. 2. Silberstreifen zur Erweiterung der Korrosionsaussage für Silbermaterialien. (ermöglicht eine Aussage über die Schadgasbelastung) PURAFIL Korrosionsanalyse Erläuterung und Interpretation des Korrosionsstandard [Instrumentation Society of America ISA S71.04-1985] I. Einführung Die PURAFIL Korrosionsanalyse dient zur Bestimmung der Luftaggressivität an elektrischen/elektronischen Anlagen und zur Prognose des Stör-/Ausfallrisikos der Anlagen aufgrund von Korrosionsschäden. Definiert ist das Analyseverfahren gem. ISA-Standard S71.04-1985 über die Kupferkorrosionsrate: Korrosionsfilmstärke in Angström [Å] Korrosionsrate = ------------------------------------------------------------------ Zeiteinheit [30 Tage] Zur Erweiterung des Korrosionsbildes setzt PURAFIL zusätzlich einen Silberstreifen und optional einen Goldstreifen ein. Hierdurch ist eine weitere Interpretation über den Einfluß von Temperatur und Luftfeuchte auf die Korrosion möglich. II. Standard ISA S71.04-1985
III. Interpretation Die Kupferkorrosion (Copper Reactivity) ist angegeben als Korrosionsrate [Å]/30 Tage und eingeteilt in vier Klassen (G1..GX). Durch Festlegung der Randfaktoren (Temperatur ca. 21°C; relative Luftfeuchte <50% rF) kann eine Abschätzung der Kontaminationen getroffen werden. Ferner können die Korrosionsklassen wie folgt interpretiert werden: Korrosionsklasse G1 ...ist als mild zu bezeichnen. In diesem Bereich ist der Einfluß von Korrosionsschäden an elektrischen/elektronischen Komponenten zu vernachlässigen. Ein störungsfreier Betrieb von über 10 Jahren wird prognostiziert. Korrosionsklasse G2 ... ist als moderat zu bezeichnen. In diesem Bereich können an elektronische Komponenten bereits nach 3-5 Jahren Störungen (z.B. intermetierende Fehler) und im Bereich von 5-7 Jahren Ausfälle von Komponenten auftreten. Elektrische Komponenten, oder besonders ausgeführte Elektronikkarten (z.B. lackiert) sollten in diesem Bereich noch keine Störerscheinungen aufweisen. Korrosionsklasse G3 ...ist als aggressiv zu bezeichnen. In diesem Bereich können elektronische Komponenten nur mit erheblichen Serviceaufwand betrieben werden. Störintervalle können bereits nach Monaten und Ausfallintervalle bereits nach 3-5 Jahren auftreten – Handlungsbedarf! Korrosionsklasse GX ... ist als extrem aggressiv zu bezeichnen. In diesem Bereich können Stör- und Ausfallintervalle bis auf wenige Monate und Woche absinken. Ein Betrieb ohne extrem hohen Serviceaufwand ist nicht möglich – dringender Handlungsbedarf!
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Korrosionsbelastungs-Schnelltest